Was sind psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen? 

 

Bei uns können Sie Kontakte knüpfen und aufrechterhalten. Wir bieten ein vielfältiges Freizeitangebot, bieten Hilfestellungen zur Bewältigung von Lebenskrisen und bei psychischen Problemen. Wir unterstützen Sie auch bei Fragen zur sozialen Sicherung. Wir helfen Ihnen, Ihren Bedürfnissen entsprechende Hilfsangebote zu finden.

 

Wir unterliegen der Schweigepflicht und führen keine Akten, auf Wunsch können sie anonym bleiben. Unsere Beratungen sind kostenlos und können von jeder/jedem in Anspruch genommen werden.

 

Wir arbeiten in und mit dem Stadtteil und deren Einrichtungen und Menschen zusammen, knüpfen Kontakte mit Nachbarn und Nachbarinnen, Kirchengemeinden, Initiativen und Institutionen und nehmen an Stadteilfesten und lokalen Aktionstagen teil. Daher ist unser Angebot auf die jeweiligen regionalen Bedürfnisse abgestimmt.

 

Wir bieten:

 

  • einen unbürokratischen und kostenlosen Zugang
  • die Möglichkeit zur unverbindlichen Kontaktaufnahme
  • Information, Beratung und Vermittlung in andere Einrichtungen
  • Gespräche in Krisensituationen
  • Tagesgestaltung und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Kulturelle und soziale Teilhabe
  • Freizeitangebote
  • Psychologische und situative Beratung
  • kultur- und geschlechtsspezifische Angebote
  • Angebote für Angehörige  

 

Unser umfangreiches und vielfältiges Angebotsspektrum besteht aus vier Bereichen:

 

  • Offener Treff  
  • Gruppen, Aktivitäten und Ausflüge  
  • Reisen und Sonderveranstaltungen 
  • Psychosoziale, beratende oder therapeutisch orientierte Einzel- und Gruppenarbeit

   

Der „Offene Treff“ bietet die Chance zur  Kontaktaufnahme und Gesprächsmöglichkeiten mit anderen Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hier können Sie ohne Anmeldung einfach reinschauen, einen Kaffee oder Tee zu trinken, sich über die Angebote informieren oder unverbindlich mit den Mitarbeitenden sprechen. Aber auch einfach passiv bleiben ist erlaubt. Bei Bedarf können in vielen Kontaktstellen Termine für Einzelgespräche vereinbart werden.

In Krisensituationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstverständlich sofort für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Die vielfältigen Gruppenangebote sind zumeist offen, sie können ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden. Manchmal ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Unsere Angebote bieten die Möglichkeit, Gespräche zu führen, soziale Kontakte zu erweitern und zu vertiefen, Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen zu erwerben und wieder zu entdecken oder an andere weiterzugeben sowie am kulturellen Leben teilzunehmen und in Krisensituationen Hilfe zu finden.

Gerade am Wochenende und abends, wenn andere Einrichtungen und Dienste des Versorgungssystems geschlossen sind, bieten wir Ihnen Unterstützung in Krisensituationen oder bei Problemen sowie viele  Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

 

Kontakt- und Beratungsstellen haben eine unterstützende Funktion. Während der Öffnungszeiten finden situative Beratungen statt, viele Fragen können in spontanen Gesprächen geklärt werden.

In Einzel- und Gruppenberatungen kann individuell geklärt werden, welche weiteren Unterstützungs-möglichkeiten es gibt.

 

Im Rahmen der psychiatrischen Pflichtversorgung werden die psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen durch jährliche Zuwendungen des Senats von Berlin finanziert. Grundlagen der Finanzierung sind das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (GDG), das Gesetz für psychisch Kranke (PsychKG), das Psychiatrieentwicklungs-programm (PEP) und bezirkliche Psychiatrieplanungen und Kooperationsvereinbarungen.

 

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie detaillierte Beschreibungen der einzelnen psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen.

Wenn Sie uns besuchen wollen, kommen sie einfach zu den Öffnungszeiten vorbei, rufen Sie uns an oder schreiben uns eine Email.